GALILEO® Therapie

Galileo Therapie kann erfolgreich bei der Behandlung von Multipler Sklerose (MS), Parkinson, inkompletter Paraplegie (inkomplette Querschnittlähmung, SCI), Muskeldystrophie, bei Schlaganfall-Patienten sowie bei chronischen Schmerzen wie beispielsweise Fibromyalgie oder Gelenksschmerz eingesetzt werden.
> Abhängig von der Indikation kann mit Hilfe unterschiedlicher Frequenzen ein Therapiefortschritt erreicht werden. Je nach eingestellter Frequenz können Balance, Koordination, Muskelfunktion oder Muskelleistung gesteigert, Spastik reduziert (Spastikmanagement) oder Kontrakturen reduziert werden. Insbesondere die Wobbel-Funktion der aktuellen Gerätegeneration wurde speziell auch für dieses Anwendungsgebiet konzipiert.

Seitenalternation - Funktionsprinzip der GALILEO® Therapie

Galileo® – das seitenalternierende Original Made in Germany.

Das Prinzip von Galileo Standgeräten beruht auf dem natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen. Die Galileo Therapieplattform arbeitet aufgrund ihrer seitenalternierenden Bewegungsform wie eine Wippe mit veränderbarer Amplitude und Frequenz, wodurch ein Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang stimuliert wird.

Die schnelle Wipp-Bewegung der Therapieplattform verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens, genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von ca. 10 Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den so genannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird.

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Reflexbasierte Aktivierung der Muskelkette

Die Anzahl der Dehnreflexe pro Sekunde wird über die einstellbare Stimulationsfrequenz bestimmt. Wird beispielsweise eine Stimulationsfrequenz von 25 Hertz gewählt, erfolgen pro Sekunde jeweils 25 Kontraktionszyklen in Beuger- und Streckermuskulatur. Eine Therapieeinheit von 3 Minuten bei 25 Hertz entspricht somit der gleichen Anzahl von Muskelkontraktionen pro Bein, ähnlich einer Gehstrecke von 9.000 Schritten.

Die Vibrationen, die durch die Galileo Therapieplattform erzeugt werden, können in Amplitude und Frequenz unabhängig vom Körpergewicht einfach verändert werden.

Zusammenhang zwischen Muskel und Knochen

Use it or loose it

Dieses Credo gilt insbesondere für den Knochen, denn der Knochen adaptiert sich ein Leben lang auf die täglichen Maximalkräfte, welche auf ihn einwirken. Diese Maximalkräfte führen zu einer kleinen, elastischen Verformung des Knochens (typischerweise ca. 0,1 % bis 0,2 % seiner Länge). Überschreitet diese Verformung eine gewisse Schwelle, so stimuliert dies den Knochen zum Wachstum. Unterschreitet diese Verformung jedoch eine zweite (niedrigere) Schwelle, so wird der Knochen abgebaut.

Beispiele für diesen Effekt sind der Knochenabbau bei Astronauten, wenn sie sich lange auf Raumstationen im All aufhalten, oder bei alten Menschen, wenn sie sich über lange Zeit zu wenig bewegen. Beide leiden dann unter einem funktionsbedingten Knochenabbau, welcher leicht mit einer krankhaften Osteoporose verwechselt werden kann – in der Medizin spricht man hier aber von einer Osteopenie. Der funktionsbedingte Knochenabbau kann durch gezieltes Galileo Training kompensiert werden.

Intensives Ganzkörpertraining

„Galileo ist das intensivste Ganzkörpertraining, was ich in meiner Jahrzehnte langen Praxis kennengelernt habe. Gut für Astronauten und alle die Muskeln und Knochen erhalten und aufbauen wollen.“

Prof. Dieter Felsenberg Charité Berlin

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Leistungen

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